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Aktuell

Auf den Wasserschaden folgt Sonnenschein

Rund 40 Klient*innen der AWO Wohnanlage Sutthausen ziehen mit 30 Mitarbeiter*innen kurzzeitig nach Bramsche um / Umfangreiche Maßnahmen

OSNABRÜCK/BRAMSCHE. Mit kleinem Gepäck geht’s heute für rund 40 Klient*innen der AWO Wohnanlage Sutthausen nach Bramsche: Für die nächsten Wochen werden sie dort im „Haus Sonnenschein“ wohnen. Grund für das ungewöhnliche Verfahren ist ein massiver Wasserschaden im Haus, aufgrund dessen nun der Estrich im Erdgeschoss aufgebohrt und das sich darunter befindliche Wasser abgesaugt werden muss. Die Geräuschkulisse in den kommenden Wochen allein durch Trocknungsgeräte ist so enorm, dass man Klient*innen und Mitarbeiter*innen dies nicht über einen längeren Zeitraum zumuten möchte.

Vor etwa sechs Wochen hatte ein Schaden an einem Wärmetauscher im Technikraum dafür gesorgt, dass der Estrich in zwei Wohnfluren, abgehenden Wohnungen und im Verwaltungsbereich unterspült wurde. Ausgetretenes Wasser hat sich so auf der Bodenplatte ausgebreitet. Dem sei nicht anders beizukommen als durch aufwändige Bohrungen in den Estrich, die aber auch den Zugang zu oberen Etagen erschweren. Trocknungsgeräte werden dann aber auch die in anderen Bauteilen aufgestiegene Feuchtigkeit reduzieren.

Noch vor Weihnachten wird mit den Arbeiten begonnen. Da ähnliche Schäden auch durch weitere verbaute Wärmetauscher des gleichen Modells drohen könnten, werden diese Geräte nun parallel ausgetauscht. Sind die Arbeiten voraussichtlich im Februar erfolgreich abgeschlossen, ziehen die Klient*innen wieder zurück.

Die AWO-Wohnanlage in Sutthausen ist eine Einrichtung der Eingliederungshilfe und wurde vor rund sechs Jahren als moderner Neubau nach KfW-55-Standard errichtet. Modern innen wie außen: Der hier zur Förderung von Selbstständigkeit forcierte Trialog – also das Zusammenwirken von Fachkräften, Klient*innen und dem Umfeld – gilt nicht zuletzt dank spezieller baulicher Gegebenheiten wie Tagesstruktur-Angeboten vor Ort als vorbildlich.

Dass man nun zwar unter großem folgenden Aufwand, aber dennoch vergleichsweise problemlos eine Zwischenheimat gefunden hat, ist insbesondere guter Kommunikation innerhalb der AWO Weser-Ems zu verdanken. Das Haus Sonnenschein gehört zum AWO Seniorenzentrum Frieda-Lohr-Haus und befindet sich aktuell zwar nicht in aktiver Nutzung, wurde jedoch weiterhin instandgehalten und kann daher nach einer Grundreinigung vollumfänglich interimsweise genutzt werden. Auch Teilbereiche des Nachbargebäudes Waldesruh werden dann von der Verwaltung genutzt werden können.

Die AWO Weser-Ems steht hier trotz unterschiedlicher Geschäftsbereiche fest zusammen. Zahlreiche Abteilungen sind dabei involviert, um die Kolleg*innen in der Einrichtung zu entlasten und ihnen einen weitgehend reibungsfreien Umzug zu ermöglichen. Das gilt auch für extern Beteiligte, so beispielsweise die Stadt Bramsche oder auch der Landkreis Osnabrück. Für die schnelle und unbürokratische Hilfe ist man hier überaus dankbar. „Wir sind sehr froh, dass wir auf diese Option und diese Expertise zurückgreifen können“, sagt Prokuristin Janne Koch, „aufgrund der zu erwartenden hohen Lärmbelästigung war es uns wichtig, dass wir keine Wohncontainer auf dem Grundstück platzieren, sondern eben mit der gesamten Einrichtung einen anderen Standort nutzen können.“ Auch wenn es für alle Beteiligten einen großen Aufwand bedeute – und insbesondere für die Klient*innen in der Weihnachtszeit eine Herausforderung darstellen kann – sei dies die beste aller Lösungen. „Die Zeit außerhalb der gewohnten vier Wände werden wir ihnen mit mindestens genauso viel Einsatz und Zuwendung ausgestalten.“

WEITERE INFORMATIONEN ZUM THEMA

Der AWO Bezirksverband Weser-Ems …
… bietet mit seinen über 4000 Mitarbeitenden zwischen Nordsee und Osnabrücker Land soziale Dienstleistungen in rund 80 Einrichtungen rund um Pflege, Kinderbetreuung, psychosoziale Teilhabe und Beratung an. Alle Infos: https://www.awo-ol.de/ 

Die Arbeiterwohlfahrt …
…gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege. Bundesweit wirken in ihr über 300.000 Mitglieder, mehr als 72.000 ehrenamtlich Engagierte und 242.000 hauptamtliche Mitarbeiter*innen, um in unserer Gesellschaft bei der Bewältigung sozialer Probleme und Aufgaben mitzuwirken und den demokratischen, sozialen Rechtsstaat zu verwirklichen.

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