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Ein Kreis mit Ecken und Kanten: Schneeschieberstich in Aurich-Popens
AWO Neubau: Jede Menge Vorschusslorbeeren beim offiziellen Auftakt / Zwei Jahre Bauzeit veranschlagt
AURICH. Es war eher Zeit für Schneeschieber denn für Spaten – dennoch ist der offizielle Auftakt zum Neubau des Altenwohnzentrums in Aurich-Popens geglückt. Am Freitag (30. Januar) hatte die AWO Weser-Ems zum Baubeginn von „AWO an’t lüttje Holt“ – vis-a-vis zum Hermann-Bontjer-Haus – geladen. Spätestens 2028 sollen Bewohner*innen wie Mitarbeiter*innen des einen ins gerade einmal 100 Meter entfernte neue Gebäude ziehen.
Auf dem Eckgrundstück zwischen Popenser und Marie-Juchacz-Straße wird der ungewöhnliche Rundbau in den kommenden Monaten hochgezogen. Für Landrat Olaf Meinen ist’s ein besonderer Vorgriff in die Zukunft: „Alle, die mit diesem Projekt befasst waren oder sind, haben ihr Meisterstück abgelegt“, sagte er in seinem Grußwort. Er hob hervor, dass die AWO „ein starker Partner für den Alltag der Menschen ist, die hier leben“. Auch Aurichs Bürgermeister Horst Feddermann war ganz ähnlich gestimmt: „Ich hoffe, dass dieser Neubau, diese Idee, hier Schule machen wird“, sagte er, „es ist für die gesamte Region etwas Tolles – auch dass es eine Nachnutzung für den bisherigen Standort geben soll, freut mich sehr“. Zwar ist noch nicht vollends entschieden, wie und wofür das Grundstück Hermann-Bontjer-Haus später genutzt wird, hieran arbeitet die AWO Weser-Ems jedoch mit Hochdruck. Olaf Meinen sei indes „überzeugt, dass die AWO ein ähnliches Konzept wie in Großefehn finden und für eine Bereicherung des Altstandortes sorgen wird“.
Für den neuen Standort hatte das Team der AWO zum Spatenstich wochenlang einen besonderen Auftakt vorbereitet, um allen Gästen sowie Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen die tatsächlich künftigen Ausmaße der Einrichtung anschaulich darzustellen. Das aber misslang aufgrund weiterer Schneefälle und eines vereisten Bodens. Um den Termin aber nicht noch einmal zu verschieben, griff man schließlich zu Plan B – und schippte kurzerhand auf den Meter genau den Rahmen des Rundbaus aus dem Schnee heraus.
FOTOS:
Luftbild: Mit Schaufeln wurden kurzerhand die tatsächlichen Ausmaße und der Standort der künftigen Einrichtung aus dem Schnee gehoben.
Geschenk: Landrat Olaf Meinen übergab Einrichtungsleiterin Susanne Ohlf ein besonderes Bild – es ist der erste „Deko-Artikel“ für die neue Einrichtung, die 2028 eröffnet werden soll.
Grußworte: Neben Olaf Meinen und Popens‘ Ortsbürgermeister Alfred Janssen hielt auch Aurichs Bürgermeister Horst Feddermann eine launige Rede.
Reden: Uwe Weber, stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums der AWO Weser-Ems, begrüßte die Gäste, die sich auch von Schnee und Eis nicht abhielten.
Spatenstich: Ob Schneeschieber oder Spaten – ganz egal: Gemeinsam machten die Projektbeteiligten bei diesem symbolischen Akt deutlich, dass sie hinter dem außergewöhnlichen Rundbau stehen.
Spaziergang: Warme Worte, Suppen und Käffchen gab’s im Hermann-Bontjer-Haus, danach spazierten Bewohner*innen wie Mitarbeitende und alle weiteren Gäste schließlich zum nur wenige Meter entfernten Baugrundstück.
WEITERE INFORMATIONEN ZUM THEMA
Der AWO Bezirksverband Weser-Ems …
… bietet mit seinen über 4000 Mitarbeitenden zwischen Nordsee und Osnabrücker Land soziale Dienstleistungen in rund 80 Einrichtungen rund um Pflege, Kinderbetreuung, psychosoziale Teilhabe und Beratung an. Alle Infos: https://www.awo-ol.de/
Die Arbeiterwohlfahrt …
…gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege. Bundesweit wirken in ihr über 300.000 Mitglieder, mehr als 72.000 ehrenamtlich Engagierte und 242.000 hauptamtliche Mitarbeiter*innen, um in unserer Gesellschaft bei der Bewältigung sozialer Probleme und Aufgaben mitzuwirken und den demokratischen, sozialen Rechtsstaat zu verwirklichen.
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