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Neubau AWO an’t lüttje Holt

Mit der „AWO an’t lüttje Holt“ entsteht in Aurich-Popens eine moderne Pflegeeinrichtung, die neue Maßstäbe in Architektur, Nachhaltigkeit und Pflege setzen wird. Nur wenige Meter vom heutigen Hermann-Bontjer-Haus entfernt,  errichten wir als AWO auf dem Eckgrundstück zwischen Popenser Straße und Marie-Juchacz-Straße einen ganz außergewöhnlichen Rundbau, der künftig rund 100 Senior*innen ein Zuhause bieten soll.

Das dreigeschossige Gebäude verbindet innovative Architektur mit einer zukunftsorientierten Pflege- und Betreuungskonzeption. Die Wohn- und Gemeinschaftsbereiche sowie das nachhaltige Energiekonzept schaffen die Grundlage für eine Einrichtung, die den Anforderungen der Zukunft gerecht wird. Gleichzeitig ist uns wichtig, dass der Standort fest in Aurich-Popens verwurzelt bleibt und den Bewohner*innen die Möglichkeit bietet, in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben.

 

Baufortschritt im Überblick

Auf dem Gelände zwischen Popenser und Marie-Juchacz-Straße entsteht nun Schritt für Schritt der markante Rundbau. Das Feld auf dem Nachbargrundstück wurde in den vergangenen Monaten hergerichtet, jetzt ist es bereit für alle Tiefbauarbeiten. Das schwere Gerät ist schon rangerückt.

Der offizielle Baustart erfolgt am 30. Januar unter besonderen Bedingungen. Statt klassischer Spaten müssen aufgrund der winterlichen Witterung Schneeschieber zum Einsatz kommen. Um die Dimensionen des künftigen Gebäudes sichtbar zu machen, werden die Umrisse des Rundbaus kurzerhand in die Schneedecke geschaufelt.

Gemeinsam mit Bewohner*innen, Mitarbeitenden, ehemaligen Einrichtungsleitungen und Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung wird der Start des Projekts gefeiert. Landrat Olaf Meinen, Aurichs Bürgermeister Horst Feddermann und Ortsbürgermeister Alfred Janssen würdigen dabei die Bedeutung des Neubaus für die Region. Trotz Schnee und Eis wird sichtbar, wie beeindruckend die Dimensionen des zukünftigen Altenwohnzentrums sein werden.

Im Hermann-Bontjer-Haus stellt der Vorstand der AWO Weser-Ems Neubaupläne für Aurich-Popens vor. Ein Rundbau? Direkt neben dem bisherigen Arbeitsplatz? Das sorgt in der Belegschaft für Ungläubigkeit, aber auch für erste Begeisterung. Im Jahr 2028 sollen Bewohner*innen und Mitarbeitende dann schon in den neuen Rundbau umziehen können, so die Zielsetzung. Es wäre allemal ein neues Kapitel der stationären Pflege in Aurich-Popens – mit modernen Räumlichkeiten, verbesserten Arbeitsbedingungen und einer zukunftsfähigen Infrastruktur.

Architektur für Orientierung und Bewegungsfreiheit

Der dreigeschossige Rundbau ist das prägende Merkmal des neuen Altenwohnzentrums. Die kreisförmige Architektur wurde dabei nicht nur aus gestalterischen Gründen gewählt, sondern unterstützt auch die Bedürfnisse der Bewohnerinnen im Alltag. Insbesondere für Menschen mit Demenz bietet die besondere Gebäudestruktur Vorteile: Die umlaufenden Flure ermöglichen zusammenhängende Wege ohne Sackgassen oder abrupte Endpunkte. Dadurch können sich die Bewohnerinnen möglichst selbstständig und sicher innerhalb des Hauses bewegen.

Gleichzeitig schafft die offene und übersichtliche Gestaltung Orientierung und erleichtert die Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben. Rund 100 barrierefreie Ein-Zimmer-Appartements, moderne Gemeinschaftsbereiche, Wohnküchen sowie ein „Raum der Sinne“ sorgen für eine angenehme Wohnatmosphäre. Ergänzt wird das Konzept durch Pflegeausbildungsräume und moderne Arbeitsbereiche für die Mitarbeitenden.

Eine Erklärung zur besonderen Architektur des Rundbaus gibt es auf YoutTube unter diesem Link

Der grüne Innenhof als Herzstück der Einrichtung

Im Zentrum des Rundbaus entsteht ein großzügiger, quadratischer Innenhof, der als geschützte Begegnungs- und Erholungsfläche gestaltet wird. Er ist von den Aufenthaltsbereichen, Wohnküchen, Balkonen und Terrassen aus sichtbar und prägt die Atmosphäre des gesamten Hauses.

Geplant sind unter anderem:

  • Spalierobstbäume und Kräuterbeete
  • großzügige Grünflächen und Grünoasen
  • überdachte und offene Sitzmöglichkeiten
  • stimmungsvolle Kugelleuchten
  • kurze Wege und gute Sichtachsen innerhalb des Gebäudes

Der Innenhof bietet den Bewohnerinnen die Möglichkeit, Natur unmittelbar zu erleben und sich im geschützten Rahmen im Freien aufzuhalten. Gleichzeitig stärkt er das Gemeinschaftsleben und schafft zusätzliche Aufenthalts- und Begegnungsräume für Bewohnerinnen, Angehörige und Mitarbeitende.

Nachhaltig und zukunftsorientiert gebaut

Neben der besonderen Architektur setzt das neue Altenwohnzentrum auf ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept. Das Gebäude wird als KfW-40-Energieeffizienzhaus errichtet und erfüllt damit hohe Anforderungen an Energieeffizienz und Ressourcenschonung.

Zum Energiekonzept gehören:

  • Wärmepumpentechnik
  • Geothermie
  • Photovoltaikanlagen
  • energieeffiziente Gebäudetechnik
  • nachhaltige Bauweise mit langfristig wirtschaftlichem Betrieb

So entstehen nicht nur moderne Wohn- und Arbeitsbedingungen, sondern auch eine Einrichtung, die ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Nachhaltigkeit verbindet und langfristig für die Zukunft aufgestellt ist.

Auszeichnungen

Geprüfte Qualität. Gelebte Werte.

Wir arbeiten nach DIN EN ISO 9001 – ergänzt durch AWO spezifische und wohlfahrtspolitische Anforderungen.