AWO Junges Wohnen Delmenhorst
AWO Junges Wohnen Delmenhorst
Ein geborgenes Zuhause für Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund ihrer familiären Situation in eine pädagogisch begleitete Wohngruppe ziehen. Auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMAS) finden hier einen sicheren Ort. Durch gezielte Unterstützung erhalten sie Orientierung im Alltag sowie bei ihrer schulischen und beruflichen Entwicklung.
Anfragen zur Aufnahme
Bei Fragen zur Aufnahme steht Ihnen die Pädagogische Leitung Katrin Iltzsch gern zur Verfügung.
Hilfe die ankommt – AWO Junges Wohnen Delmenhorst
Dieses Angebot richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren aller Nationalitäten mit individuellen Unterstützungsbedarfen. Das Junge Wohnen Delmenhorst ist eine sozialpädagogisch begleitete Wohnform nach § 13 SGB VIII und bietet elf Plätze in zwei Vier-Zimmer-Wohnungen und einer Drei-Zimmer-Wohnung.
Wir unterstützen unter anderem junge Menschen:
- in der Stärkung der Eigenverantwortlichkeit und Unterstützung der Selbstreflektion
- in der Vermittlung von Sprache, u. a. auch durch den Einsatz von Sprachmittler*innen
- bei der Förderung der Integration und Inklusion, um ihre Partizipationschancen in der Gesellschaft zu erhöhen
- in der Vermittlung von Handlungskonzepten zur Konfliktbewältigung und Beziehungsgestaltung sowie von alltags- und lebenspraktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten
Fachliche Ausrichtung der Leistung und angewandte Methodik
Der Pädagogische Prozess gliedert sich in unterschiedliche Phasen:
- Kennlern- und Klärungsphase: In der Kennenlernphase werden gemeinsam mit dem Jugendamt die im Aufnahmegespräch vereinbarten Ziele überprüft, an den Bedarf angepasst und auf Passung mit dem Angebot geprüft – abschließend wird über den Verbleib entschieden und die Hilfeplanung konkretisiert.
- Stabilisierungsphase: In dieser Phase erfolgt die individuelle Förderung durch sprachliche, schulische und soziale Kompetenzentwicklung, Wertevermittlung, Gemeinschaftsleben sowie systemisch und ressourcenorientiert ausgerichtete sozialpädagogische Methoden – bei Bedarf ergänzt durch traumapädagogische Ansätze zur emotionalen Stabilisierung.
- Ablösephase: Hier wird der Übergang in ein eigenständiges Leben vorbereitet, Perspektiven werden gemeinsam entwickelt und notwendige Schritte geplant; bei Bedarf kann eine ambulante Weiterbetreuung erfolgen, wobei das Phasenmodell flexibel an den individuellen Hilfebedarf und die Dynamik der jungen Menschen angepasst wird.
Betreuung durch ein Team aus Fachkräften
Wir unterstützen Jugendliche und junge Erwachsene in schwierigen Situation. Unser Ziel ist es, Jugendliche und junge Erwachsene zu befähigen ein selbstbestimmtes Leben zu leben.
Wir bieten Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Lebensraum, in dem ihre individuellen, entwicklungsbedingten, emotionalen, körperlichen und sozialen Bedürfnisse berücksichtigt werden und das Erlernen von Selbstbestimmung und Alltagskompetenz gefördert wird.
Hierzu werden sie von einem interdisziplinären Team begleitet – bestehend aus Sozialpädagog*innen, einer Lernförderkraft für Nachhilfe und Sprachförderung sowie einer Hauswirtschaftskraft, die bei gesunder Ernährung und Haushaltsführung anleitet.
Zur Qualitätssicherung finden regelmäßige Supervisionen, Team- und Fallbesprechungen statt. Mitarbeitende haben ferner die Möglichkeit zur Teilnahme an umfangreichen internen und externen Fortbildungen.
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